Über die Blogs

 Wir erleben einen „Sturm auf Europa“. Die einen nennen es Völkerwanderung, andere sprechen von einer Lawine, unter der unsere Kultur verschüttet wird. Wieder andere glauben an die Integration der Zuwanderer. Wir müssen fragen: Wie viele werden oder wollen kommen? Wie wird Europa in einer Generation aussehen?

Es wird auch gefordert, die Fluchtursachen in den Ursprungsländern zu bekämpfen. Weder der neoliberale Kapitalismus noch der zentralistische Sozialismus haben darauf tragfähige Antworten. Sie kämpfen nicht nur für die „alternativlose Wahrheit“ der eigenen Ideologie, sondern auch für die Weltherrschaft des eigenen Systems. Das sind bei beiden ein grenzenloses Eine-Welt-Dorf und staatenlose Weltbürger. Das wollen die anderen Kulturen aber nicht.

Daher wird das 21. Jahrhundert anders aussehen. Neue Machtblöcke sind bereits entstanden. Wir erleben einen Kampf der Kulturen, der Gesellschaftsordnungen und der Wirtschaftsblöcke.
Europa braucht eine neue Strategie für seine Politik und seine Wirtschaft – ohne Anspruch auf Weltherrschaft und geistigen Kolonialismus. Jeder Kulturkreis soll seinen eigenen Weg in die Zukunft finden: die Inder und Chinesen, der Islam und die Afrikaner – und wir auch.

Unser strategisches Ziel heißt: Wir müssen das langfristige Überleben Europas, seiner Bürger, seiner Kultur und seiner Nationen in Frieden und Freiheit bei angemessenem Wohlstand sichern. Das verlangt vor allem: Weltfrieden statt Krieg der Kulturen

Dazu eignen sich zwei neue Modelle: der Bürgerstaat für die Politik und die Soziale Volkswirtschaft für die Ökonomie.

Der Bürgerstaat baut sich von unten nach oben auf. Die Staatsgewalt geht wirklich vom Volk aus. Es nimmt sie in Wahlen und Abstimmungen wahr. Gegenmodelle sind der Parteienstaat sowie alle obrigkeitlichen und totalitären Herrschaftsformen. Der Bürgerstaat ist eine europäische Staatsform; Vorbilder sind etwa die Schweiz, in Ansätzen auch Skandinavien. Wir erheben keinen Anspruch auf weltweite Gültigkeit. Jeder Kulturkreis muss seinen eigenen Weg in die Zukunft finden.

Die Soziale Volkswirtschaft beginnt mit dem Denken nicht bei der Marktwirtschaft, sondern beim Volk, seiner Arbeit und der erfindungsreichen Realwirtschaft. Dort liegen die „Wurzeln des Wohlstand“. Diese muss jedes Land der Welt für sich entwickeln können. Freiwillig angenommene Hilfe ist dabei möglich. Gegenmodelle sind der neoliberale Kapitalismus sowie der zentralistische Sozialismus. Für beide Ideologien sind Ziel und „Ende der Geschichte“ entweder der Weltkapitalismus oder der Weltkommunismus. Beide stammen aus dem 19. Jahrhundert und stehen zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor dem „Ende ihrer Weisheit und Wahrheit“.

Damit beschäftigen sich unsere Blogs.

Blog I „Der Bürgerstaat“ vertieft diese Themen. Er erscheint monatlich. Beispiele: „Mittelstand für alle”, „Mittlere Reife für alle“ oder „Der große Bluff: Geldschöpfung ohne Wertschöpfung”

Blog II „Tagesgedanke“ bringt dazu kurze Gedanken mit Hinweisen zur Vertiefung. Er erscheint mindestens zweimal wöchentlich. Beispiele: „Eine-Welt-Dorf oder Kampf der Kulturen?” oder „Gegenpole: Helmut Schmidt kontra Angela Merkel“

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